Bewertung der globalen Kohlenstoffdynamik aufgrund des Waldverlusts

Bergbauaktivitäten tragen erheblich zum Verlust der Waldfläche (FCL) bei, was zu einer Veränderung der globalen Kohlenstoffdynamik und einer Verschärfung des Klimawandels führt. Ziel dieser Studie ist es, den Beitrag der bergbaubedingten FCL zum Kohlenstoffsequestrierungsverlust (CSL) und den Kohlendioxidemissionen (CO₂) von 2000 bis 2019 mithilfe von Proxy-Datensätzen abzuschätzen. Für die FCL-Analyse wurden von Hansen et al. globale FCL-Daten mit einer räumlichen Auflösung von 30 m entwickelt. (2013) wurde in der Cloud-Plattform Google Earth Engine (GEE) eingesetzt. Darüber hinaus wurden Daten zur Nettoprimärproduktivität (NPP) und Biomassedatensätze, die auf dem Moderate Resolution Imaging Spectroradiometer (MODIS) basieren und von Zhang und Liang (2020) entwickelt wurden, zur Bewertung von CSL- und CO₂-Emissionen verwendet. Die Ergebnisse der Studie ergaben weltweit ca. 16.785,90 km 2 FCL aufgrund von Bergbauaktivitäten, was zu einem geschätzten CSL von ∼36.363,17 Gg CO₂/Jahr und CO₂-Emissionen von ∼490.525,30 Gg CO₂ führt. Indonesien leistete mit 3.622,78 km den größten Beitrag zur bergbaubedingten FCL 2 der Entwaldung oder 21,58 % der globalen Gesamtmenge. Es folgten Brasilien und Kanada mit erheblicher Entwaldung und CO₂-Emissionen. Die Ergebnisse zeigten, dass Bergbauaktivitäten ein wesentlicher Treiber der Entwaldung sind, insbesondere in ressourcenreichen Regionen, was zu erheblicher Umweltzerstörung führt. (Avinash Kumar Ranjan, Amit Kumar Gorai, mehr unter sciencedirect.com)