Gulasch ist ein herzhaftes und schmackhaftes Gericht, das zu einem beliebten Bestandteil der mitteleuropäischen Küche geworden ist. Neben der Tatsache, dass Gulasch unseren Gaumen erfreut, können wir bei der Zubereitung auch an seinen CO2-Fußabdruck denken. Jede Zutat hat ihre eigenen Auswirkungen auf die Umwelt. Deshalb schauen wir uns an, welche Kohlendioxidemissionen (CO₂) bei der Zubereitung eines traditionellen Gulaschs für etwa 6–8 Personen entstehen. Dieses Rezept bietet Ihnen nicht nur hervorragenden Geschmack, sondern auch einen Überblick darüber, wie wir die Auswirkungen unserer Ernährung auf die Umwelt verantwortungsvoll reduzieren können.
Zutaten:
- 800 g Rindfleisch (idealerweise vom Klischee oder von der Schulter)
- 3 Esslöffel Öl oder Schmalz
- 3 große Zwiebeln, fein gehackt
- 3 Knoblauchzehen, in Scheiben schneiden
- 1 rote Paprika (optional, gewürfelt)
- 1-2 Karotten (optional, in Runden schneiden)
- 1 Löffel gemahlener Paprika
- 1/2 Teelöffel gemahlener geräucherter Paprika (optional)
- 1 Teelöffel gemahlener Kreuzkümmel
- 1 Löffel Tomatenpüree
- 1 Liter Rinderbrühe (oder Wasser, wenn Sie keine Brühe haben)
- 1-2 Lorbeerblätter
- Salz und schwarzer Pfeffer je nach Geschmack
- Frische Petersilie zur Dekoration (optional)
- Eine Scheibe Brot oder ein Brötchen zum Servieren
Verfahren:
- Zubereitung von Fleisch und Zwiebeln: Das Rindfleisch in Würfel schneiden, die Zwiebeln hacken und auf mittlerer Flamme goldbraun braten.
- Fleisch anbraten und Gewürze hinzufügen: Fleisch, Gewürze und Tomatenpüree hinzufügen. Aufsehen.
- Kochen mit Brühe: Rinderbrühe und Lorbeerblatt hinzufügen und die Hitze reduzieren. Etwas kochen lassen 1,5-2 Stunden.
- Portion: Das Gulasch warm servieren, mit Petersilie garniert.
CO2-Fußabdruck von Gulasch
Jedes Lebensmittel hat seinen eigenen CO2-Fußabdruck, der je nach Art und Herstellungsmethode unterschiedlich ist. Hier finden Sie die geschätzten CO2-Emissionen (in kg CO₂e) der einzelnen in diesem Rezept verwendeten Zutaten sowie deren Auswirkungen auf den gesamten CO2-Fußabdruck des Gulaschs.
Bestandteil | Menge | CO2-Fußabdruck pro kg (in kg CO₂e) | Emissionen pro Rezept (in kg CO₂e) |
---|---|---|---|
Rindfleisch | 800 g | 27 | 21,6 |
Öl oder Schmalz | 3 Esslöffel (45 g) | 3 | 0,135 |
Zwiebel | 3 Stück (300 g) | 0,5 | 0,15 |
Knoblauch | 3 Hülsen | 1 | 0,003 |
Rote Paprika | 1 Stück (100 g) | 3 | 0,3 |
Karotte | 1 Stück (100 g) | 0,25 | 0,025 |
Gemahlener Paprika | 1 Esslöffel (10 g) | 4 | 0,04 |
Kümmel | 1 Teelöffel (2 g) | 1,5 | 0,003 |
Tomatenpüree | 1 Esslöffel (20 g) | 2 | 0,04 |
Rinderbrühe | 1 Liter | 0,7 | 0,7 |
Brot | 200 g | 1 | 0,2 |
Gesamtemissionen | 23,196 kg CO₂e |
Endgültiger Wert
Für dieses traditionelle Gulasch beträgt der gesamte CO2-Fußabdruck ca 23,2 kg CO₂e. Den größten Anteil an diesem Wert hat Rindfleisch, das eine bedeutende Emissionsquelle darstellt. Im Vergleich dazu liegt der durchschnittliche jährliche CO2-Fußabdruck eines Einzelnen in der EU bei etwa 8,4 Tonnen CO₂eDaher hat die Zubereitung von Gulasch einen relativ großen Einfluss, vor allem wegen der Fleischkomponente.
Tipps zur Reduzierung des CO2-Fußabdrucks von Gulasch
- Rindfleischbörse: Die größte Emissionsquelle ist Rindfleisch. Wenn Sie es durch Schweinefleisch ersetzen würden, würden Sie die Emissionen um bis zur Hälfte reduzieren, und wenn Sie sich für eine Pilzvariante des Gulaschs entscheiden würden, wären die Emissionen sogar noch geringer.
- Standort der Zutaten: Durch die Verwendung lokaler und saisonaler Zutaten können Sie die mit dem Transport verbundenen Emissionen reduzieren. Beispielsweise sind Zwiebeln, Knoblauch und Karotten häufig bei örtlichen Erzeugern erhältlich.
- Pflanzliche Alternativen: Sie können versuchen, Pflanzenöle anstelle von Schmalz zu verwenden oder das Tomatenmark durch frische Tomaten zu ersetzen, was den CO2-Fußabdruck leicht reduziert.
- Effizientes Kochen: Der Einsatz eines Topfdeckels reduziert den Energieverbrauch beim Kochen, was sich positiv auf die Emissionen auswirkt.
Abschluss
Gulasch ist eines der leckeren Gerichte, die viele von uns genießen. Allerdings können wir bereits bei der Erstellung den CO2-Fußabdruck berücksichtigen und nach Möglichkeiten suchen, ihn zu reduzieren. Durch die Auswahl lokaler Zutaten, pflanzlicher Alternativen oder energieeffizienter Kochmethoden können wir zu einem umweltfreundlicheren Ansatz beitragen und gleichzeitig den großartigen Geschmack traditioneller Lebensmittel genießen. Frühling