Dürren haben große Auswirkungen auf fast alle Regionen und viele kritische Sektoren in der EU, und der Klimawandel wird diese Dürrerisiken verschärfen, was mehrere EU-Mitgliedstaaten dazu veranlasst, Dürremanagement- und Anpassungspläne und -maßnahmen umzusetzen oder weiterzuentwickeln.
Um dieses Ziel zu unterstützen, legt die European Drought Impact Database (EDID) operative Konventionen und Verfahren für die Erfassung und Kategorisierung von Dürreauswirkungsdaten fest. Der Europäische Dürrerisikoatlas bietet erstmals eine detaillierte und regional aufgeschlüsselte Sicht auf das Dürrerisiko in verschiedenen, aber miteinander verbundenen Systemen unter Verwendung von Wirkungsketten und quantitativen Risikoanalysen für die verschiedenen betroffenen Systeme.
Es besteht weiterhin die Notwendigkeit, eine Praxisgemeinschaft zu den Auswirkungen und Risiken von Dürren aufzubauen. Das EU-Netzwerk der Dürreobservatorien bietet technische und wissenschaftliche Unterstützung bei der weiteren Erhebung und Analyse von Daten über die Auswirkungen von Dürren und erstellt maßgeschneiderte sektorale und regional aufgeschlüsselte Dürrerisikobewertungen. Diese Initiativen stellen einen dringend notwendigen ersten Schritt beim Übergang von einer überwiegend gefahrenbasierten Dürrerisikobewertung zu einer stärker wirkungsbasierten Bewertung dar, da die EU Pläne entwickelt und Maßnahmen umsetzt, um widerstandsfähiger zu werden und sich an die von Dürren ausgehenden Risiken anzupassen. und Wasserknappheit im aktuellen Klima und in der Zukunft. (Mehr dazu publications.jrc.ec.europa.eu)