1. Achten Sie auf das Fassungsvermögen des Wasserkochers
Ein Wasserkocher erhitzt Wasser effizienter als ein Elektroherd, da weniger Abwärme freigesetzt wird. Dies gilt insbesondere für kleinere Beträge. Wenn Sie mehr Wasser abkochen als nötig, steigt nicht nur Ihr Energiebedarf unnötig, sondern auch Ihr CO-Ausstoß 2 . Wird jeden Tag ein Liter zu viel zum Kochen gebracht, entstehen 19 Kilogramm CO 2 jährlich. Wenn Achten Sie auf die richtige Füllmenge in den Wasserkocher, sparen Sie im Schnitt 16 Euro pro Jahr .
2. Ohne Vorheizen backen – mit Restwärme garen
Nur sehr wenige Lebensmittel müssen in den vorgeheizten Ofen. In der Regel muss der Backofen nur eingeschaltet werden, wenn ein Auflauf, eine Pizza oder ein Kuchen eingeschoben wird. Die Garzeiten variieren dann je nach Ofen und sind etwas länger als in den Rezepten oder auf der Verpackung der fertigen Produkte angegeben. Dabei wird die verbrauchte Energie effizienter genutzt. Der Backofen und übrigens auch die Elektrokochplatten lassen sich oft einige Minuten vor Ende der Garzeit abschalten, da die Restwärme zum Kochen oder Backen ausreicht.
3. Kochen mit Deckel
Verwenden Sie beim Kochen immer einen Deckel, der gut zu Ihrem Topf passt, und ein Kochfeld, das zur Größe des Topfes passt. Dadurch können Sie den Energieverbrauch beim Kochen um die Hälfte reduzieren. Auf diese Weise können jährlich über 30 Kilogramm CO eingespart werden 2 und 27 Euro .
4. Wählen Sie einen energiesparenden Kühlschrank
Kühl- und Gefrierschränke arbeiten ununterbrochen und sind im schlimmsten Fall für ein Viertel Ihres Stromverbrauchs verantwortlich. Das Potenzial zur Energieeinsparung ist hier also besonders groß: Ein modernes Gerät der besten Energieeffizienzklasse verbraucht bis zu 50 Prozent weniger Energie als seine älteren Pendants. Wenn Sie einen neuen Kühlschrank kaufen möchten, sollten Sie unbedingt auf die auf dem Energieetikett angegebene Energieeffizienz achten. Oftmals lohnt sich sogar der Austausch eines Geräts, das dank der eingesparten Stromkosten auch nach mehreren Jahren noch funktioniert. Auch im Hinblick auf die Gesamtumweltbilanz lohnt sich der Austausch eines sehr ineffizienten Kühlgeräts: Ein deutlich geringerer Energieverbrauch kompensiert laut Institut die Umweltbelastungen durch die Produktion. Das neue, leistungsfähige Gerät soll dann möglichst lange genutzt werden, Reparaturen können die Lebensdauer verlängern. Der Austausch eines sehr effizienten Geräts würde nur dann Sinn machen, wenn das neue Gerät 50 bis 80 Prozent weniger Strom verbraucht.
5. Kühl- und Gefrierschrank abtauen
Eine leichte Reifschicht an den Innenwänden von Kühl- und Gefrierschränken ist völlig normal. Wenn der Frost stärker wird oder sich eine Eisschicht bildet, erhöht sich der Energieverbrauch. In diesem Fall sollten Sie das Gerät abtauen – am besten regelmäßig, etwa zweimal im Jahr. Der Dauerbetrieb eines durchschnittlich vereisten Kühlgerätes verursacht zusätzlich 25 Kilogramm CO 2 und andernorts schmelzen Gletscher. 5 Millimeter Frost erhöhen den Stromverbrauch des Kühlschranks um etwa 30 Prozent. Bei einem Gerät der Klasse B sind das mehr als 10 Euro pro Jahr.
6. Schließen Sie schnell die Kühlschranktür
Jedes Mal, wenn Sie die Kühlschranktür öffnen die Kälte entweicht. Und jedes Mal gleicht der Kühlschrank mit viel Energie aus. In einem durchschnittlichen Haushalt entstehen jedes Jahr rund 12 Kilogramm unnötiges CO 2 indem Sie die Kühlschranktür offen lassen. Das sind ungefähr 10 Euro pro Jahr auf der Stromrechnung. (KI, co2online, Jens Hakenes)