Globaler Tag der ökologischen Schulden

Die Welt nutzt ihre natürlichen Ressourcen seit über 50 Jahren übermäßig aus. CO2-Emissionen sind für den größten Teil der Staus verantwortlich.

Der Global Earth Overshoot Day fällt dieses Jahr auf heute, Mittwoch, den 2. August. Dieser Tag markiert den Zeitpunkt im Jahr, an dem die Menschheit der Erde so viele Ressourcen entzogen hat, wie alle Ökosysteme in einem ganzen Jahr wieder auffüllen können. Das bedeutet, dass die Menschen so leben, als ob ihnen 1,7 Planeten zur Verfügung stünden. Die Berechnung wird jährlich vom Global Footprint Network (GFN) durchgeführt.

„Seit mehr als 50 Jahren werden die natürlichen Ressourcen der Erde Jahr für Jahr ununterbrochen ausgebeutet. Die Menschheit lebt, als ob ihr 1,7 Erden zur Verfügung stünden. Dennoch ist es erfreulich, dass die Übernutzung seit einigen Jahren kaum zugenommen hat und wir auch in diesem Jahr ohne Frage immer noch enorme Umweltverdienste an jüngere und künftige Generationen vergeben und ihre künftigen Freiheitsrechte beschneiden.

Nach Angaben des Weltklimarates (IPCC) müssten die weltweiten CO2-Emissionen bis 2030 um 43 Prozent im Vergleich zu 2010 sinken, um die 1,5-Grad-Grenze langfristig einzuhalten. Es gibt große Unterschiede im ökologischen Fußabdruck einzelner Länder. Dies unterstreicht die besondere Verantwortung der Industrieländer und der Entwicklungsländer.“

Wie Bildung zum Handeln anregen kann „Durch Bildung, die Handlungen und Handlungsmöglichkeiten anregt, die dem Ausmaß dieser Herausforderungen entsprechen, schaffen wir den Schwung, den so dringend notwendigen Wandel zu meistern.“

Mit dem Bildungsprojekt erfahren die Teilnehmer beispielsweise, wie sie über ihr eigenes Konsumverhalten hinaus wirksam das Klima schützen können. Mit einem eigenen Experiment werden sie zunächst ihren CO2-Fußabdruck reduzieren. Die #climatechallenge zeigt dann, wie Sie Strukturen in Ihrer eigenen Umgebung langfristig nachhaltiger gestalten, also Ihren Fußabdruck selbstbestimmt vergrößern können. „Einige fördern beispielsweise saisonale und vegetarische Mahlzeiten in der Kantine oder Cafeteria, andere engagieren sich in einem eigenen Verein für die Versorgung des Vereinsheims mit erneuerbarer Energie. Dadurch wird nicht nur CO2 durch eigenes Handeln eingespart, sondern es wird auch eine klimafreundlichere Atmosphäre geschaffen.“ freundliche Umgebung.

Verkehr: Bahnreisen sind bis zu 28-mal klimafreundlicher als Flüge Eine der größten Ursachen der Klimakrise ist der Verkehrssektor. Flugzeuge sind das klimaschädlichste Fortbewegungsmittel. Sollte das geplante internationale Wachstum der Luftfahrt um drei Prozent realisiert werden, würde allein die Luftfahrt bis zur 1,5-Grad-Grenze 17 Prozent des verbleibenden Emissionsbudgets verschlingen. „Das unterstreicht, warum wir den Flugverkehr dringend reduzieren müssen.“ (KI)