Wissenschaftler der SAS müssen an der Lösung der Energiearmut in der Slowakei beteiligt werden

Der heute von der Präsidentin der Slowakischen Republik Zuzana Čaputová organisierte Runde Tisch zur aktuellen sozialen und wirtschaftlichen Lage in der Slowakei ist ein guter Schritt zur Lösung der Energiearmut. Dies ist die Meinung der Slowakischen Klimainitiative, die zur zügigen Übernahme der fehlenden Definition von Energiearmut unter aktiver Mithilfe von Experten des SAS Prognostic Institute aufruft.

„Das Treffen mit dem Präsidenten zum Thema Energiearmut ist ein Signal für die Gesellschaft, dass es sich um ein wichtiges Thema handelt.“ Gleichzeitig ist, wie überall sonst, die Zusammenarbeit von entscheidender Bedeutung. Der erste Schritt ist eine gute Koordination und Vorbereitung einer abteilungsübergreifenden Arbeitsgruppe aus Experten zur Umsetzung des Konzepts in die Praxis. Ein Team von Wissenschaftlern des Prognoseinstituts der Slowakischen Akademie der Wissenschaften widmet sich seit langem dem Thema und der Erforschung von Energiearmut. Die Informationen, über die sie verfügen, sollten Teil der Lösungen sein, um den Prozess der Ausarbeitung von Definitionen und Lösungen für Energiearmut zu beschleunigen“, sagte Kateřina Chajdiaková von der Slowakischen Klimainitiative.

Energiearmut ist ein sehr ernstes Problem, das in der Slowakei seit langem nicht aktiv gelöst wird, obwohl es seit langem bekannt ist und darüber gesprochen wird. Unter Energiearmut versteht man die Nichtverfügbarkeit von Strom, Wärme, Warmwasser und Trinkwasser in einem Grundstandard zu angemessenen Preisen und in ausreichender Qualität. Es handelt sich um ein soziales Problem, an dessen Lösung sich mehrere Ministerien unter der Leitung des Ministers für Arbeit, Soziales und Familie beteiligen sollten.

Für energiearme Haushalte ist eine Preiserhöhung ohne wirksame staatliche Hilfe liquidatorisch. Daher muss sich der Staat nicht nur auf die Definition von Energiearmut konzentrieren, sondern auch auf die Suche nach einer adressierbaren Lösung für Haushalte, die den Preisanstieg bereits als großes Problem empfinden. Dies sind die Maßnahmen, die der Staat auch in diesem Jahr ohne eine verabschiedete Definition von Energiearmut vorbereiten kann.

„Dušana Dokupilová von SAV ist Co-Autorin Studien, in dem es Vorschläge für Lösungen zur Energiearmut gibt. Diese sollten sich darauf konzentrieren, Synergien zwischen sozialen Maßnahmen und Investitionen in den Wohnungsbau zu finden. Neben der Sozialpolitik ist es von entscheidender Bedeutung, den Zugang von Menschen, die von Energiearmut bedroht sind, zu Zuschüssen, Finanzinstrumenten und Krediten zu verbessern. Dadurch senken Haushalte langfristig ihre Energieausgaben und verbessern gleichzeitig auch die Wohnqualität. „Die Regierung kann solche Maßnahmen sogar für den nächsten Winter vorbereiten“, betonte Kateřina Chajdiaková von der Slowakischen Klimainitiative.